Übergänge

Der kreative Fluss, der Tagesfluss, der Jahresfluss, der Lebensfluss stockt bekannterweise immer wieder an Blockaden und alten Grenzen. Er stockt aber auch an den Übergängen zu etwas Neuem, Anderen.

 

 

 

 

 
Im Moment beschäftigen mich der Morgen, das Aufwachen und die Art und Weise, wie ich in den Tag gehe. Der Morgen ist eine mächtige Schaltstelle, nicht umsonst werden zwischen 6:00 und 8:00 Uhr  Tausende Morgenseiten geschrieben,Yogaübungen und Meditationen gemacht und frische Brötchen (okay, liebe Bayern: Semmeln) geholt: Der Tag soll gut beginnen. Das finde ich auch, und deshalb tue ich meistens so einiges, um geerdet, zentriert und angeschlossen an die Quelle in den Tag zu gehen. Das gelingt mir gut – und dann fühle ich mich angeschlossen, geerdet und zentriert – und krempele, weil ich mich ja so gut fühle, die Ärmel hoch und schreite wie jeden anderen Tag zur Tat. Pflichterfüllung zuerst, dann kommt das Vergnügen. Übergang verpasst. Zurück ins Hamsterrad. Bis morgen früh, zum nächsten Übergang, zur nächsten Chance, eine Revolution anzuzetteln.

Die Revolution?: Ja, die beschäftigt mich zurzeit, sie hat mich erfasst, ich bin mitten drin & weiß, das kann bedeuten, dass sich in meinem Leben eine Menge ändert. Oder auch nicht – wie beim Malen: Nach dem ersten Schritt kommt der nächste. Und der folgt aus dem ersten, und so weiter, und man kann nie wissen, was hinter der nächsten Kurve wartet. Ein Abenteuerpfad ins Nichtwissen – wie das Leben… Ich werde hier davon berichten.

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